Neoexpressionismus

Aus WikiArt
Wechseln zu: Navigation, Suche

Neoexpressionismus.gif


Der Neoexpressionismus zeichnet sich durch eine figürliche Malerei von expressiver Farbigkeit aus. Er entstand Anfang der 1960er Jahre in Abkehr zum vorherrschenden Informel / Abstrakter Expressionismus. Maßgeblich an der Entstehung beteiligt waren in Deutschland Meisterschüler der Kunstschulen in Ost- und West-Berlin wie Georg Baselitz und Eugen Schönebeck ... Die Bildsprache zeichnet sich meist durch eine spontane, heftige Gestik aus. Aus dem Neoexpressionismus gingen ab etwa Ende der 1970er Jahre verschiedene Gruppierungen hervor, die mit Schlagworten wie „Berliner Heftige“, „Spontanisten“ und schließlich „Junge Wilde“, beziehungsweise Neue Wilde belegt wurden. Sie bevorzugten Motive aus dem Großstadtmilieu. Die weltverbessernden Ziele der Expressionisten wurden wieder aufgegriffen und die Bedrohungen der Gegenwart mit einer heftigen, ungestümen Malerei mit aggressiven figurativen, nicht realistischen Formen und Farben beantwortet. Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann


Künstler: