Fauvismus

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Stilrichtung der französischen Malerei im frühen 20. Jahrhundert. Es handelt sich um einen lockeren Zusammenschluss von Künstlern, die die Überwindung des Impressionismus unter Betonung individuellen Ausdrucks verfolgten. Sie lehnen die Farbzerlegung der Impressionisten ab, malen mit reinen Farben und verzichten auf Licht- und Schattenmodellierung. An die Stelle eines vereinfachten Illusionismus setzen sie eine direkte Wiedergabe bei großzügig vereinfachter Komposition mit deutlicher Tendenz zu Flächigkeit, die bis zu dekorativer Eigenwertigkeit verdichtet sein kann. Bei der ersten öffentlichen Ausstellung der Gruppe im Pariser Herbstsalon 1905 werden ihre reinen Farben als grell empfunden, die Presse bezeichnet sie als Fauves ("wilde Tiere"), während heute ihre Verwurzelung in der französischen Maltradition und ihrer Farbkultur deutlich wird. Meyers kleines Lexikon Kunst


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