Art Basel

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Art | Basel vom 19. - 22.06.2014 =



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Erstklassige Auswahl an Galerien auf der 44. Ausgabe in Basel

Die erstmals 1979 stattgefundene Art | Basel gilt nicht nur als eine der traditionsreichsten, sondern weltweit größten und bedeutendsten Kunstmesse für die klassischen Moderne des frühen 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwartskunst. Für die internationale Kunstwelt ist sie ein jährlicher Treffpunkt.

Dieses Jahr werden 304 international renommierte Galerien Ausstellerliste aus 39 Ländern und fünf Kontinenten Arbeiten aus 11 Jahrzehnten präsentieren. Während europäische Galerien weiterhin stark vertreten sein werden, wird die Art Basel eine erstklassige Auswahl an Ausstellern aus der ganzen Welt präsentieren. Die diesjährige Ausgabe zeigt mehr Galerien aus dem asiatisch-pazifischen Raum als jemals zuvor. Zum ersten Mal in der Geschichte der Art Basel werden Galerien aus den Philippinen und Singapur repräsentiert sein. Die teilnehmenden Galerien haben Ausstellungsräume in folgenden Ländern: Argentinien, Belgien, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Hongkong, Indien, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Libanon, Mexiko, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Singapur, Slowenien, Spanien, Südafrika, Südkorea, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate, und den Vereinigte Staaten. Ausstellerliste

Dieses Jahr werden einige Sektoren der Ausstellung im neuen Anbau der Halle 1 direkt am Messeplatz gezeigt. Während Unlimited sich über den gesamten bestehenden Teil der Halle 1 erstecken wird, werden die Sektoren Statements und Magazines, sowie das Auditorium für das Conversations und Salon Program in der neuen Ausstellungshalle präsentiert, die von international renommierten Baseler Architekten Herzog & de Meuron entworfen wurde. Art Basel


Galleries

Im Sektor Galleries werden 238 Galerien gezeigt, die die höchste Qualität an Malerei, Skulpturen, Zeichnungen, Installation, Fotografie, Videoarbeiten und Editionen zeigen. Die Liste der wiederkehrenden Aussteller wird durch Maureen Paley (London) und PKM Gallery (Seoul), die nach einer kurzen Auszeit wieder vertreten sind, ergänzt, während eine Reihe von Galerien, die vorher in Statements oder Feature ausgestellt haben, zum ersten Mal in diesem Sektor ausstellen, unter anderem Alison Jacques Gallery (London), kaufmann repetto (Milan), Galerie Guido W. Baudach (Berlin), Galerie Jocelyn Wolff (Paris) und McCaffrey (New York). Die bereits starke Repräsentation von klassischer Fotografie wird durch Erstaussteller Howard Greenberg Gallery (New York) noch verstärkt.Art Basel


Feature

Der Feature Sektor repräsentiert Galerien, die fokussierte kuratorische Projekte vorstellen, und zeigt sowohl historische wie auch gegenwärtige Arbeiten. Die diesjährige Ausgabe beinhaltet 24 Galerien aus 16 Ländern, die höchste Anzahl seit der Einführung dieses Sektors in 2010. Ein Höhepunkt in Feature wird am Stand von Parra & Romero (Madrid) zu sehen sein, die Galerie wird historische Werke des uruguayischen Künstlers Luis Camnitzer zeigen, wovon viele der Arbeiten, die zwischen 1969 und 1980 entstanden sind, noch nie gezeigt wurden. Leo Castelli Gallery (New York) wird eine Auswahl von wichtigen Werken des amerikanischen Künstlers Robert Morris zeigen, einschließlich bis jetzt noch nie präsentierten Arbeiten auf Papier aus den 60er Jahren. Am Stand von Raeber von Stenglin (Zürich) werden neue Werke des etablierten Künstlers Robert Kinmont und des Newcomers Kilian Rüthemann zu sehen sein, die die Unterschiede und Ähnlichkeiten der beiden Ansätze untersuchen werden. Arbeiten der brasilianischen Künstlerin Sonia Gomes, die in einem Zeitraum von mehr als einem Jahrzehnt entstanden sind, werden bei Mendes Wood (Sao Paulo) zu sehen sein. Take Ninagawa (Tokio) wird historische Werke des japanischen Künstlers Tsuruko Yamazaki zeigen, einschließlich eines Werkes, das 1955 für die „1st Gutai Art Exhibition“ in Tokio realisiert wurde. Ein weiterer Höhepunkte ist Robert Heineckens „Surrealism on TV“, das von Cherry and Martin (Los Angeles) zum ersten Mal in Europa gezeigt wird, während Herald Street (London) eine Performance von Pablo Bronstein präsentiert, die vier Tänzer zeigt, die als berühmte Gestalten der französischen Revolution verkleidet regungslos auf Pritschen liegen. Art Basel

Statements

Die Solopräsentationen für Statements, die in prominenter Position in der neuen Ausstellungshalle zu sehen sein werden, bieten Besuchern und Sammlern eine erstklassige Plattform um neue Künstler und Galerien zu entdecken. Dieses Jahr sind 13 der 24 Galerien, die in diesem Sektor ausstellen, zum ersten Mal vertreten. Einer der Höhepunkte von Statements wird die Präsentation des französisch-vietnamesischen Künstlers Thu Van Tran am Stand von Meessen De Clercq (Brüssel) sein, bestehend aus einer Videoarbeit und verschiedenen unterstützenden Dokumenten. Galeria Casas Riegner (Bogota) wird „Casa Desorientada", ein aufblasbares, schwimmendes und bewohnbares Modul des kolumbianischen Künstlers Mateo Lopez, zeigen. Overduin and Kite (Los Angeles) werden eine Videoinstallation, Zeichnungen und Skulpturen der in Los Angeles lebenden Künstlerin Erika Vogt ausstellen, während Stevenson (Kapstadt) neue Werke in Form einer Wandbemalung und Performance des südafrikanischen Künstlers Wa Lehulere präsentieren wird. Laurel Gitlen (New York) wird sowohl eine Installation von neuen Werken der in Berlin lebenden amerikanischen Künstlerin Jessica Jackson Hutchins präsentieren, als auch eine Reihe bedeutender neuer Skulpturen. Silverlens (Philippinen) wird neue Werke von Maria Taniguchi ausstellen, unteranderem eine Serie von Werken auf Papier und eine Videoarbeit. Die chinesische Künstlerin Hu Xiaoyuan wird eine neue Serie von Holzwerken mit Beijing Commune (Beijing) zeigen, was eine Fortsetzung der Experimente mit diesem Material für sie bedeutet. Art Basel

Baloise Kunstpreis

Der Baloise Kunstpreis wird an zwei Künstler vergeben, die in Statements ausstellen. Die Gewinner werden während der Art Basel im Juni bekannt gegeben. Die Baloise Group wird die Werke der prämierten Künstler ankaufen und sie der Hamburger Kunsthalle und dem MUMOK, Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien schenken. Diese Institutionen werden Soloausstellungen der prämierten Künstler präsentieren. Art Basel

Unlimited

Unlimited: 79 ambitionierte und grossformatige Kunstprojekte Mit 79 Werken präsentiert der Sektor Unlimited der Art Basel in diesem Jahr die bisher umfangreichste Projektschau. Zum zweiten Mal in Folge von Gianni Jetzer, Direktor des Swiss Institute in New York, kuratiert, besticht Unlimited mit einer Präsentation eindrucksvoller Werke, darunter viele von musealer Qualität, so von Carl Andre, Marc Camille Chaimowicz, Lygia Clark, Michel Majerus und Gina Pane. Nachwuchstalente wie Esther Kläs, Emil Michael Klein, Oscar Murillo und Amalia Pica sind neben den etablierten Künstlern Ai Weiwei, Martin Creed, Thomas Demand, Theaster Gates, Antony Gormley, Susan Hiller, Walid Raad und Thomas Schütte zu sehen. Unlimited bietet Galerien Gelegenheit zur Präsentation von überdimensionale Skulpturen, Videoprojektionen, Installationen, Wandgemälden, Fotoserien und Performance-Kunst, die den Rahmen traditioneller Messestände sprengen. Unlimited wird seit dem Jahr 2000 als Teil der Art Basel veranstaltet und hat sich seither zu einem wesentlichen Element der Kunstmesse entwickelt. Während sich der Sektor, der von UBS grosszügig unterstütz wird, in diesem Jahr über eine erweiterte Ausstellungsfläche in Halle 1 erstreckt, werden die Sektoren Statements und Magazines sowie das Auditorium für das Conversations und Salon Program im neuen Hallenanbau untergebracht, der von den Basler Architekten Herzog & de Meuron entworfen wurde. Zu den Highlights von Unlimited zählt das grösste je in diesem Sektor ausgestellte Gemälde 'Two into One becomes Three' (2011) von Matt Mullican', das 22 x 7 Meter misst und von Klosterfelde (Berlin) und der MAI 36 Galerie (Zürich) präsentiert wird. Alison Jacques Gallery (London) zeigt eine grossformatige Aluminiumblechstruktur von Lygia Clark mit dem Titel 'Fantastic Architecture' (2013), die bereits 1963 konzipiert wurde, aber erstmalig anlässlich der Art Basel realisiert wird. Die Galerie Daniel Templon (Paris) zeigt 'In Silence' (2002-12), eine ikonische Installation von Chiharu Shiota, die aus einem verkohlten Klavier und zwei Stuhlreihen in einem mit schwarzen Wollfäden durchzogenen Raum besteht. Die Konrad Fischer Galerie (Berlin) präsentiert Peter Buggenhouts Installation 'The Blind Leading the Blind' (2009), während Gagosian Gallery (New York) und Massimo De Carlo (Mailand) gemeinsam Piotr Uklańskis monumentale, an die menschliche Anatomie angelehnte Textilinstallation 'Open Wide' (2012) vorstellen. Von Mitchell-Innes & Nash (New York) und der Galerie Nathalie Obadia (Paris) wird Jessica Stockholder grosse Multimedia-Installation 'Wide Eyes Smeared Here Dear' (2009) präsentiert, und die Galerien Eva Presenhuber (Zürich), kamel mennour (Paris) und kaufmann repetto (Mailand) zeigen ein umgestaltetes Zirkuskarussell 'Horses and Figures' (2012) von Latifa Echakhch. Zu den diesjährigen Performance-Arbeiten zählt das von Herald St (London) präsentierte die Arbeit 'Strangers' (2008-11) der argentinischen Künstlerin Amalia Pica, in dem zwei Schauspieler, die sich zuvor nie begegnet sind, stundenlang gemeinsam eine Girlande halten. Gavin Brown’s enterprise (New York) und Hauser & Wirth (Zürich) präsentieren eine Arbeit von Martin Creed. Hier sprinten Läufer so schnell sie können durch die Ausstellungshalle. Asiatische und südamerikanische Künstler sind bei der diesjährigen Unlimited stärker als je zuvor vertreten, darunter der Chinese Huan Yong Ping mit seiner kontroversen Installation 'Abbottabad' (2012). Das von der Gladstone Gallery (New York) gezeigte Werk reproduziert den Ort, in welchem Osama Bin Laden aufgespürt wurde. Long March Space (Peking) zeigt die Installation 'Library' (2012) des chinesischen Künstlers Liu Wei, der aus Büchern anonyme städtische Landschaften geschaffen hat, die durch bekannte Sehenswürdigkeiten geprägt sind. Luhring Augustine (New York) stellt die historische 16 mm-Filminstallation 'Ão' (1981) des Brasilianers Tunga vor. Nature Morte (New Delhi) und Chemould Prescott Road (Mumbai) präsentieren gemeinsam das Werk 'Vendi, Vidi, Vici' (2013) des indischen Künstlers L.N.Tallur, das bisher nur in Asien zu sehen war. 'The Sound of Silence' (2006), Eckpfeiler des Schaffens des chilenischen Künstlers Alfredo Jaar zum Thema Afrika, wird von der Galerie Thomas Schulte (Berlin) gezeigt, während der Chinese Ai Weiwei mit 'Fairytale Ladies Dormitory' (2007) von der Galerie Urs Meile, Beijing – Lucerne (Peking, Luzern) präsentiert wird. Victoria Miro (London) zeigt 'Carnívoras' (2012), ein Werk der brasilianischen Künstlerin Adriana Varejão.

Das Selection Committee der Art Basel hat Arbeiten folgender Künstler ausgewählt: Eija-Liisa Ahtila l Marian Goodman Gallery, New York Ai Weiweil Galerie Urs Meile, Beijing – Lucerne, Peking, Luzern David Altmejd l Andrea Rosen Gallery, New York; Xavier Hufkens, Brüssel; Stuart Shave / Modern Art, London He An l Galerie Daniel Templon, Paris Carl Andre l Konrad Fischer Galerie, Düsseldorf, Berlin Kutluğ Ataman l Thomas Dane Gallery, London; Sperone Westwater, New York Kader Attia l Galleria Continua, San Gimignano, Peking, Boissy-le-Châtel Miroslaw Balka l Gladstone Gallery, New York Karla Black l Galerie Gisela Capitain, Köln; Stuart Shave / Modern Art, London Iñaki Bonillas l Galerie Nordenhake, Berlin, Stockholm Peter Buggenhout l Konrad Fischer Galerie, Düsseldorf, Berlin Marc Camille Chaimowicz l Cabinet, London Chen Zhen l Galleria Continua, San Gimignano, Peking, Boissy-le-Châtel Lygia Clark l Alison Jacques Gallery, London Matt Connors l Cherry and Martin, Los Angeles; Herald St, London Martin Creed l Gavin Brown’s enterprise, New York ; Hauser & Wirth, Zürich, London, New York François Curlet l Air de Paris, Paris; Galerie Micheline Szwajcer, Antwerpen Aaron Curry l Almine Rech Gallery, Paris, Brüssel Thomas Demand l Sprüth Magers Berlin London, Berlin, London; Matthew Marks Gallery, New York, Los Angeles Willie Doherty l Kerlin Gallery, Dublin; Alexander and Bonin, New York; Galerie Peter Kilchmann, Zürich Latifa Echakhch l Galerie Eva Presenhuber, Zürich; kamel mennour, Paris; kaufmann repetto, Mailand Lionel Estève l Galerie Perrotin, Paris, Hongkong, New York; Albert Baronian, Brüssel; Bernier/Eliades, Athen Ceal Floyer l Lisson Gallery, London, Mailand; 303 Gallery, New York; Esther Schipper, Berlin Günther Förg l Greene Naftali Gallery, New York Michel François l Xavier Hufkens, Brüssel; kamel mennour, Paris Jonah Freeman and Justin Lowe l Marlborough Fine Art, London, New York, Barcelona, Madrid, Monte Carlo, Vitacura/Santiago Dara Friedman l Gavin Brown’s enterprise, New York Meschac Gaba l Stevenson, Kapstadt, Johannesburg Theaster Gates l White Cube, London, Hongkong, São Paulo Simryn Gill l Tracy Williams Ltd., New York Antony Gormley l Galleria Continua, San Gimignano, Peking, Boissy-le-Châtel Johan Grimonprez l Sean Kelly Gallery, New York; kamel mennour, Paris Noriyuki Haraguchi l McCaffrey Fine Art, New York Susan Hiller l Timothy Taylor Gallery, London Roni Horn l Hauser & Wirth, Zürich, London, New York Jonathan Horowitz l Gavin Brown’s enterprise, New York; Sadie Coles HQ, London; Galerie Barbara Weiss, Berlin Huang Yong Ping l Gladstone Gallery, New York Pierre Huyghe l Marian Goodman Gallery, New York; Esther Schipper, Berlin Alfredo Jaar l Galerie Thomas Schulte, Berlin; Galerie Lelong, Paris, New York, Zürich; kamel mennour, Paris; Goodman Gallery, Johannesburg, Woodstock, Kapstadt Michael Joo l Kukje Gallery, Seoul, New York Esther Kläs l Peter Blum Gallery, Blumarts Inc., New York, Zürich Emil Michael Klein l Federico Vavassori, Mailand Norbert Kricke l Aurel Scheibler, Berlin Shakuntala Kulkarni l Chemould Prescott Road, Mumbai Wolfgang Laib l Galerie Thaddaeus Ropac, Paris Sean Landers l Friedrich Petzel Gallery, Ne w York; greengrassi, London; Atelier van Lieshout l Galerie Krinzinger, Wien Liu Wei l Long March Space, Peking Jorge Macchi l Galleria Continua, San Gimignano, Peking, Boissy-le-Châtel; Alexander and Bonin, New York; Ruth Benzacar Galería de Arte, Buenos Aires; Galeria Luisa Strina, São Paulo; Galerie Peter Kilchmann, Zürich Michel Majerus l neugerriemschneider, Berlin Teresa Margolles l Galerie Peter Kilchmann, Zürich Justin Matherly l Paula Cooper Gallery, New York; Johann König, Berlin Mario Merz l Gladstone Gallery, New York Matt Mullican l Klosterfelde, Berlin; Mai 36 Galerie, Zürich Oscar Murillo l Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin Gina Pane l kamel mennour, Paris Giulio Paolini l Yvon Lambert, Paris Claudio Parmiggiani l Meessen De Clercq, Brüssel; Simon Lee Gallery, London, Hongkong Amalia Pica l Herald St, London; Marc Foxx Gallery, Los Angeles Rob Pruitt l Gavin Brown’s enterprise, New York Florian Pumhösl l Lisson Gallery, London, Mailand; Miguel Abreu Gallery, New York; Galerie Buchholz, Köln, Berlin Walid Raad l Sfeir-Semler, Beirut; Paula Cooper Gallery, New York Willem de Rooij l Galerie Buchholz, Köln, Berlin; Friedrich Petzel Gallery, New York; Regen Projects, Los Angeles; Galerie Chantal Crousel, Paris Thomas Schütte l Bernier/Eliades, Athen Sean Scully l Cheim & Read, New York Nobuo Sekine l Blum & Poe, Los Angeles Chiharu Shiota l Galerie Daniel Templon, Paris Dayanita Singh l Frith Street Gallery, London John Stezaker l The Approach, London Jessica Stockholder l Mitchell-Innes & Nash, New York; Galerie Nathalie Obadia, Paris L.N. Tallur l Nature Morte, New Delhi, Gurgaon, Berlin; Chemould Prescott Road, Mumbai Oscar Tuazon l Galerie Eva Presenhuber, Zürich; Maccarone, New York Tunga l Luhring Augustine, New York; Mendes Wood, São Paulo; Galleria Franco Noero, Turin; Meyer Riegger, Karlsruhe, Berlin Piotr Uklański l Gagosian Gallery, New York; Massimo De Carlo, Mailand, London Adriana Varejão l Victoria Miro, London; Galeria Fortes Vilaça, São Paulo Marijke van Warmerdam l Galleri Riis, Oslo, Stockholm; Taka Ishii Gallery, Tokio; Annet Gelink Gallery, Amsterdam Betty Woodman l Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin; Galerie Francesca Pia, Zürich Yan Xing l Galerie Urs Meile, Beijing – Lucerne, Peking, Luzern David Zink Yi l Hauser & Wirth, Zürich, London, New York Art Basel

Parcours: Präsentation 17 ortspezifischer Arbeiten im Baseler Stadtteil Klingental

Florence Derieux, Direktorin des FRAC Champagne-Ardenne wird zum ersten Mal Parcours kuratieren, eine Präsentation ortspezifischer Installationen und Performances von etablierten internationalen Künstlern und jungen Talenten. Jedes Jahr bespielt Parcours einen anderen Stadtteil Basels und dieses Jahr steht das Klingental im Vordergrund, einem der kulturell vielfältigsten und kreativsten Viertel der Stadt. Die diesjährige Ausgabe präsentiert 17 hochkarätige Werke von den international renommierten Künstlern Marina Abramović, Marc Bauer, Olaf Breuning, Tom Burr, Michael Craig-Martin, Lothar Hempel, Joep van Liefland, Jill Magid, Lisa Oppenheim, Evariste Richer, Sterling Ruby, Michael Smith & Joshua White, Valerie Snobeck, Daniel Steegmann Mangrané, Danh Vo, Martin Walde und Artur Żmijewski. Parcours beschäftigt sich mit Basels Vergangenheit und Gegenwart und bindet Installationen und Performances in unterschiedliche Orte dieses Stadtteils ein. Der offizieller Sektor der Art Basel wird zum ersten Mal von Florence Derieux, Direktorin des FRAC Champagne-Ardenne, kuratiert. Parcours wird am Mittwochabend mit einem besonderen Veranstaltungsprogram, das eine Vorführung des legendären L.A Dance Projects, sowie Screenings von Marc Bauer und eine Performance von Michael Smith umfasst, für das Publikum eröffnet.

Ein Highlight des Parcours, der rund um die Kaserne Basel stattfinden wird, ist die von der Lisson Gallery präsentierte Wiederaufführung von Marina Abramović The Airport (1972), eine ursprünglich im Studentisches Kulturzentrum Belgrad gezeigte Klanginstallation, in der die Künstlerin Abflugzeiten ansagte. Die Bortolami Gallery zeigt 'Dressage' (2013), eine neue in-situ Installation von Tom Burr aus dunklen Holz- und Metallstrukturen – bildhafte und abstrakte Nachbildungen von Hindernissen, Ställen, Mauern und Koppeln aus dem Reitsport, die Bezug nehmen auf ein skulpturales Vokabular und sich gleichzeitig rückbesinnen auf den ehemaligen militärischen Zweck der Anlage. New Art Centre und Gagosian Gallery zeigen 'Hammer (blue)' (2011) von Michael Craig-Martin. Craig-Martin verwendet für seine Skulpturen eine ähnliche Technik wie für seine zweidimensionalen Werke: Seine Objekte haben die Form von Skulpturen und sehen gleichzeitig wie sich vor dem Himmel abhebende Zeichnungen aus. Hauser & Wirth präsentiert einen großen, voll funktionsfähigen Ofen von Sterling Ruby, der nach dem Anzünden während der gesamten Woche ununterbrochen und rund um die Uhr brennen wird. Klosterfelde zeigt Lisa Oppenheims Smoke (2013), eine neue Arbeit bestehend aus verschiedenen Videoprojektionen, die die Technik der Künstlerin veranschaulichen, mit dem Licht eines Streichholzes ein Negativbild des Rauchs zu belichten. Lothar Hempel, der von der Anton Kern Gallery und Modern Art präsentiert wird, stellt eine neue Installation in Form eines Verkaufsplatzes vor, auf dem Fragmente der Geschichte und andere Formen der Realität zum Verkauf angeboten werden. Meessen De Clercq zeigt die aus 60.000 Würfeln bestehende Arbeit 'Avalanche (#2)' (2012) von Evariste Richer. Das Werk, eine vergrößerte und verpixelte Darstellung einer Lawine, beschäftigt sich, durch Verwendung des Würfels, mit den Ähnlichkeiten zwischen dem Glücksspiel und dem unvorhersehbaren Verlauf eines Naturereignisses. Auf der Eröffnungsveranstaltung Parcours Night, die am Mittwoch, den 12. Juni, stattfindet, wird ein von Derieux kuratiertes Programm an Performances und Veranstaltungen gezeigt. Zudem bleiben sämtliche Parcours-Stationen an diesem Abend bis Mitternacht geöffnet. Von der Art Basel gemeinsam mit der Kaserne Basel präsentiert, zeigt das L.A Dance Project Merce Cunninghams Winterbranch (1964), ein frühes Stück des Künstlers, das in Zusammenarbeit mit Robert Rauschenberg (Konzept, Kostüme, Beleuchtung, Accessoires) und La Monte Young (Musik) entstand, sowie 'Moving Parts' (2012), ein Kooperationsprojekt zwischen dem Tänzer und Choreografen Benjamin Millepied und dem Künstler Christopher Wool. Während der gesamten Nacht präsentiert Michael Smith 'Avuncular Quest' (2013), eine neue, speziell für Parcours kreierte Soloperformance. Das von Greene Naftali präsentierte Werk zeigt Michael Smiths Charaktere 'Mike und Baby Ikki', die zu einer nebulösen Mission aufbrechen, auf der sie unterschiedliche Stationen des Parcours besuchen. Zusammen begeben sich der unglückselige, aber stets hoffnungsvolle 'Everyman' und das vorsprachliche Kind unklaren Alters auf eine scheinbar ziellose Reise. Auf dem Platz der Kaserne findet eine für alle zugängliche, freie Vorstellung von Marc Bauers Animationsfilm 'The Architect', 2013, statt. Die von Freymond-Guth Fine Arts gezeigte Vorstellung wird live von der französischen Band 'Kafka' begleitet. 'The Architect', eine Produktion von FRAC Auvergne, ist ein Animationsstummfilm, der die Beziehung zwischen Fiktion und Realität mit den Augen eines Kindes untersucht und Friedrich Wilhelm Murnaus klassischen Nosferatu aus dem Jahr 1922 dem damals aufkommenden Nationalsozialismus in Deutschland gegenüberstellt. Zusätzlich wird der Stummfilm 'La Petite Marchande d'allumettes' von Jean Renoir gezeigt. Während die Vorführung des L.A Dance Projects. Der Eintritt zu allen Vorführungen, die im Rahmen der Parcours Night stattfinden, mit Ausnahme der des L.A Dance Projects, ist kostenlos. Art Basel

Film: Art Basel zeigt ein fünftägiges Programm mit Werken von und über Künstler

Das Filmprogramm Programm der Art Basel umfasst in diesem Jahr über 30 Filme von Künstlern und über Künstler. Zu den Highlights gehören vier erstmals gemeinsam gezeigte Kurzfilme von Carsten Nicolai als Teil eines gross angelegten Projekts des Künstlers, ebenso wie 'Paris: Capital of the XXIst Century', der letzte Film von Malcom McLaren, und Werke von Kader Attia, Isa Genzken, Christi an Jankowski, William E. Jones, Hassan Khan, Ho Tzu Nyen und Michael Snow. Das Programm wird zum sechsten Mal in Folge von dem in Berlin tätigen Kurator Marc Glöde präsentiert. Am Samstagabend präsentiert der Zürcher Filmkenner This Brunner' Cutie and the Boxer'von Zachary Heinzerling. Der berührende Film dokumentiert das Leben des japanischen Künstlerpaars Ushio und Noriko Shinohara und gewann den renommierten Directing Award des Sundance Film Festivals 2013. Das Filmprogramm der Art Basel läuft im Stadtkino Basel von Montag, 10. Juni, bisSamstag, 15. Juni.


Design Miami/Basel

Das globale Forum rund um das Sammeln, Ausstellen, Diskutieren und Gestalten von Design wird vom 11. bis 16. Juni 2013 täglich von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr stattfinden mit einem Preview Tag am 10. Juni (mit Einladung). Für die 8. Ausgabe wird das Forum in die Halle 1.1, innerhalb der neuen von Herzog und de Meuron gestalteten Messehalle direkt am Messeplatz, umziehen. Weitere Informationen finden Sie auf designmiami.com

Museumsausstellungen

Während der Art Basel werden die Museen in und um Basel Besuchern ein einmaliges Angebot an Ausstellungen anbieten. Die Fondation Beyeler wird eine grosse Retrospektive von Max Ernst zeigen sowie eine Ausstellung von Werken von Maurizio Cattelan zeigen. Das Schaulager öffnet seine Tore nach dreijährigen Renovierungsarbeiten mit der grössten Ausstellung von Arbeiten des britischen Künstlers Steve McQueen, während „The Picassos are Here!“ im Kunstmuseum Basel Werke von [[Pablo Picasso[[ aus zahlreichen Basler Sammlungen zusammenträgt. Die Kunsthalle Basel wird Werke von Michel Auder und Paulina Olowska ausstellen, während eine Gruppenausstellung „Some End of Things“ im Museum für Gegenwartskunst die Dynamik zeitgenössischer Kunstproduktion betrachten wird. Das Museum Tinguely wird zwei Ausstellungen zeigen, eine grosse Repräsentation von Tinguely Werken aus der Sammlung und eine Ausstellung mit neuen Werken des litauischen Künstlers Zelvinas Kempinas. Das Vitra Design Museum wird Louis Kahn – The Power of Architecture zeigen, die erste Retrospektive des amerikanischen Architekten seit über zwei Jahrzehnten. Art Basel



Schlussbetrachtung der Art 42 Basel: Außergewöhnliche Qualität – hervorragendeErgebnisse

Die 42. Ausgabe der Art Basel schloss am Sonntag, den 19. Juni 2011 ihre Tore. In diesem Jahr zog der alljährliche Treffpunkt der internationalen Kunstwelt mehr als 65'000 Künstler, Sammler, Kuratoren und Kunstliebhaber aus aller Welt an - ein neuer Rekord was die Besucherzahlen angeht. Die teilnehmenden Galeristen, Kunstkenner und Medienvertreter äusserten sich einhellig: Dies war ein hervorragendes Jahr für die Schau; die Sammler belohnten das ausgezeichnete künstlerische Material und die Standpräsentationen die ganze Woche hindurch mit starken Umsätzen.

Zahlreiche Künstler besuchten dieses Ereignis, wie unter anderem John Baldessari, Pierre Bismuth, Daniel Buren, Maurizio Cattelan, Janet Cardiff, Jimmie Durham, Liam Gillick, Joan Jonas, Vera Lutter, Goshka Macuga, Sarah Morris, Mai-Thu Perret, Tobias Rehberger, Allen Ruppersberg, Anri Sala, Thomas Schütte, Tino Sehgal, Yinka Shonibare und Cathy Wilkes. Zudem besuchten über 50 Museumsgruppen von fast allen wichtigen internationalen Museen die Art 42 Basel – genauso wie auch private Sammler aus Nord- und Südamerika, aus ganz Europa und den jüngeren Marktregionen der Kunstwelt.

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Foto: Thomas Menzel

Bei der Art 42 Basel haben mehr als 300 Galerien aus 35 Ländern Werke von über 2'500 Künstlern präsentiert. Viele Stände boten thematische Präsentationen und Einzelausstellungen, und zahlreiche Galerien zeigten grossformatige Installationen und Skulpturen. Malerei, Arbeiten auf Papier und Fotografie waren weiterhin überaus stark repräsentiert. Überwältigend viele Aussteller berichteten von hervorragenden Ergebnissen und fügten dem hinzu, dass sie für ihre zukünftige Programmgestaltung wertvolle Kontakte knüpfen konnten.

Im Gespräch über die Erfahrungen bei der Art 42 Basel äußerten Galeristen sehr positive Einschätzungen:

Lucy Mitchell-Innes, Mitchell-Innes & Nash, New York 'Das ist immer noch mit Abstand die beste internationale Kunstmesse weltweit und die Qualität war in diesem Jahr noch höher. Die Galeristen haben sich sehr bemüht, ihr Programm sinnvoll und eingehend zu präsentieren. Auch schien das Publikum dieses Jahr besonders vielseitig und zahlreich, und wir konnten Verkäufe in alle Welt tätigen.'

Iwan Wirth, Hauser & Wirth, Zürich, London, New York 'Dieses Jahr war aussergewöhnlich, die Reaktionen auf die ausgestellten Werke waren überwältigend, vor allem auf Paul McCarthy; eine gute Vorbereitung auf unsere grossen Ausstellungen in London und New York im kommenden November. Die Käufe, die getätigt wurden, waren intelligent, dynamisch und inspiriert. Dies war wahrscheinlich unser bisher bestes Art Basel-Jahr.'

David Zwirner, Galerie David Zwirner, New York 'Die Sammler waren dieses Jahr überaus optimistisch gestimmt, es war viel positive Energie zu spüren. Nebst unseren Stammkunden aus Europa fanden auch neue Sammler, die wir in der letzten Zeit auf unseren Reisen nach Asien kennen gelernt hatten, den Weg nach Basel, was uns natürlich freute. Ganz besonders glücklich sind wir darüber, dass unsere Präsentationen von Jason Rhoades und Fred Sandback an der Art Unlimited so begeistert aufgenommen wurden.'

Alex Logsdail, Lisson Gallery, London 'Die Messe war dieses Jahr ein Riesenerfolg, sowohl, was den Verkaufsumfang als auch was die breite Palette an Kunstwerken betrifft, die wir verkaufen konnten. Am Ende des ersten Tages hatten wir nur noch fünf unverkaufte Werke am Stand. Die Leute glauben offensichtlich an die Zukunft von etablierten wie aufstrebenden Künstlern. Das ist sehr ermutigend. Alles in allem war Basel einmal mehr rundum grossartig.'

Friedrich Petzel, Friedrich Petzel Gallery, New York 'Die Art 42 Basel hat sich einmal mehr als unsere erfolgreichste Messe erwiesen. Dieses Jahr konnten wir mehr Kontakte und Verkäufe mit neueren Sammlern und Institutionen tätigen. Die Art Basel wird mit dem neuen Publikumskreis immer besser.'

Ciléne Andréhn, Andréhn-Sciptjenko, Stockholm 'Der Eröffnungstag war sehr intensiv. Die Einzelausstellung von Matts Leiderstams Werk, das manchen gut bekannt, anderen aber neu ist, wurde von Sammlern und Kuratoren gleichermassen begeistert aufgenommen, und das hatte Verkäufe nach Europa, Asien und in die USA zur Folge.'

Nils Staerk, Galerie Staerk, Kopenhagen 'Die Eröffnung lief für uns äusserst gut, wir konnten an öffentliche und private Sammler gut verkaufen. Das Werk von Superflex‚ 'I copy therefore I am‘ war am Stand ein grosser Publikumsmagnet, und zwei der drei Editionen verkauften wir an private Sammler in Europa und Lateinamerika.'

Alison Jacques, Alison Jacques Gallery, London 'Unsere Einzelpräsentation von Lygia Clark war ein voller Erfolg. Die Art Basel ist der perfekte Ort, um dieses Werk zu zeigen und unter die Leute zu bringen. Es war für uns äusserst befriedigend, zu erleben, wie enthusiastisch Sammler und vorallem angesehene Kuratoren und Museumsdirektoren aus aller Welt auf Clarks Werk reagierten.'

Ola Gustafsson, Elastic Gallery, Stockholm Beim Schritt von der Liste zur Art Basel den Stand gleich schon in der ersten Stunde des Eröffnungstages auszuverkaufen und so viel positives Feedback von prominenten Museen, Sammlern und Kuratoren zu erhalten, das ist es was die Art Basel - wie keine andere Kunstmesse - bieten kann.

Jörg Maass, Kunsthandel Maass, Berlin 'Wir sind begeistert von der Messe und verzeichnen rege Nachfrage nach Arbeiten von Otto Dix, George Grosz, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Lyonel Feininger aus Europa und den USA. Wenn die Qualität stimmt, ist der Wechselkurs zweitrangig.'

Art Unlimited rückte 62 anspruchsvolle Werke ins Rampenlicht und zog erneut ein grosses Publikumsinteresse auf sich. Viele der ausgestellten Arbeiten waren speziell für die Art 42 Basel geschaffen. Zu den Highlights gehörten wichtige Werke legendärer Künstler wie Carl Andre, John Baldessari, Daniel Buren, Hans-Peter Feldmann, Dan Flavin, Mona Hatoum, Anish Kapoor, Robert Rauschenberg, Thomas Schütte, Rirkrit Tiravanija und Cerith Wyn Evans, zu denen Arbeiten von Stars der jüngeren Generation wie Jennifer Allora und Guillermo Calzadilla, Gardar Eide Einarsson, Jacob Kassay, Robert Kusmirowski, Mark Leckey und Sarah Morris hinzukamen.

Mit ihren 27 Projekten einzelner Künstlerinnen und Künstler aus jungen Galerien aus aller Welt boten die diesjährigen Art Statements beeindruckende Präsentationen. Die mit je CHF 30'000 dotierten beiden Baloise Group Kunst-Preise gingen an Alejandro Cesarco und Ben Rivers. Die Baloise Group wird Werke beider Künstler ankaufen und sie erneut der Hamburger Kunsthalle und dem MUMOK Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig in Wien stiften.

Der neue Ausstellungssektor Art Feature erreichte außergewöhnliche Qualität und bot in den Galeriekojen eine lebhafte Mischung aus sorgsam kuratierten Ausstellungen und Einzelausstellungen von unter anderem Giorgio Morandi, Lygia Clark, Alighiero Boetti, Jimmie Durham und Rirkrit Tiravanija.

Viele Kunstliebhaber überquerten den Rhein, um sich auf den Art Parcours zu begeben. Auf diesem Parcours verwandelten die Künstler Ai Weiwei, Janet Cardiff und George Bures Miller, Anne Chu, Federico Herrero, Chris Johanson, Joan Jonas, Kris Martin, Ugo Rondinone, Yinka Shonibare, MBE und Gabriel Sierra mit Ihren ortsspezifischen Kunstwerken die Fischerhäuser am Fluss, ein grosses Lastschiff, Teile der Stadtmauer, die St.-Alban-Kirche, ein altes Wasserreservoir und weitere öffentlich zugängliche Orte des St.-Alban-Tals. Diese Zusammenstellung hochkarätiger künstlerischer Arbeiten wurde vom in San Francisco lebenden Kurator Jens Hoffmann, Direktor des CCA Wattis Institute in San Francisco, kuratiert. Ein Höhepunkt der Woche war die von rund 1700 Personen besuchte Art Parcour Night mit einem Konzert von Chris Johanson's Band 'Sun Foot' und weiteren Performances im St. Alban Tal.

Die Art Basel Conversations führten prominente Angehörige der internationalen Kunstwelt zusammen, darunter Allen Ruppersberg, Chris Dercon, Martin Roth, Nancy Spector, Tariq Al Jaidah, Dana Farouki, Abdullah Al Turki, Hans Ulrich Obrist, Luc Deleu, Anri Sala, Stephen Willats, Momoyo Kaijima, Julieta Aranda, Stefan Kalmár, Marta Kuzma und Anton Vidokle.

Zudem fand jeden Nachmittag im Art Salon ein Programm mit insgesamt 28 Veranstaltungen statt. Dazu gehörten Künstlergespräche, Buchpräsentationen und Diskussionsforen.

Auch in diesem Jahr bot das Programm Art Film wieder herausragende Filme, die im Stadtkino Basel gezeigt wurden. Der Kurator Marc Glöde präsentierte in einem thematisch zusammengestellten Programm Kurzfilme von Künstlern, der Filmkenner This Brunner suchte den Film "A Cave of Forgotten Dreams" von Werner Herzog aus. Weitere Highlights waren die Schweizer Premiere von Lawrence Weiners Film 'Dirty Eyes' (2010) und die Europa-Premiere von 'Hallucinations/Paradise' von Sam Samore.

Am Wochenende vom 16. bis 19. Juni 2011, feierte die Art 42 Basel das Art Basel Weekend, in dessen Rahmen an den Ständen der 28 teilnehmenden Galerien noch einmal Besonderes geboten wurde – Einzelausstellungen, Performances, Buchpräsentationen u.a. Die Basler Museen und Kunstinstitutionen offerierten dazu ein reiches Spektrum an Sonderveranstaltungen – Führungen, Performances und Gespräche.


Vom 15. bis 19. Juni 2011 findet zum 42. Mal die Art Basel in der kulturreichen Stadt Basel in der Schweiz statt.

Als weltweit prestigereichste Kunstmesse ist sie alljährlicher Treffpunkt der internationalen Kunstwelt. Die über 300 ausstellenden Galerien aus 35 Ländern und allen Kontinenten zeigen Werke von über 2'500 Künstlerinnen und Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. Zudem präsentieren unsere Aussteller über 50 grossformatige Arbeiten in der Art Unlimited Ausstellungshalle sowie ortsspezifische Arbeiten im öffentlichen Raum und in verschiedenen Gebäuden im Sektor Art Parcours in der St. Alban Vorstadt. Zusätzlich zu den umfangreichen Attraktionen der Art Basel bieten auch die städtischen Museen und Institutionen faszinierende Ausstellungen, wie etwa Constantin Brancusi, Richard Serra, Francis Alÿs, R.H. Quaytman, Konrad Witz und Henrik Olesen.

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Foto: Thomas Menzel

Die von einer Gruppe lokaler Galeristen gegründete Art Basel fand zum ersten Mal im Jahre 1970 statt und hat sich seither zu der prestigereichsten Kunstmesse der Welt entwickelt. Die Kunstmesse präsentiert jede Form künstlerischen Ausdrucks wie Malerei, Zeichnung, Editionen, Skulpturen, Installationen, Fotografie, Performance und Videokunst und zieht alljährlich über 60'000 Künstler, Sammler, Galeristen, Museumsleiter, Kuratoren und Kunstbegeisterte an. Neben Meisterwerken in Museumsqualität, deren Wert in die Millionen geht, werden auch preisgünstige Werke junger Künstlerinnen und Künstler angeboten. Über 300 der weltweit führenden Galerien, die von einer international besetzten Jury angesehener Galeristen aus über 1'000 Bewerbern ausgewählt wurden, stellen an der Art Basel aus. Darunter sind 73 aus den USA, 50 aus Deutschaland, 32 aus der Schweiz, 31 aus Grossbritannien, 23 aus Frankreich, 20 aus Italien, 8 aus Belgien, je 7 aus Japan und Spanien, 6 aus Österreich, je 4 aus Brasilien und Polen, je 3 aus China, Dänemark, Indien, Norwegen und den Niederlanden, je 2 aus Irland, Kanada, Mexico, Portugal, Schweden, Südafrika und der Türkei und je 1 aus Argentinien, Finnland, Griechenland, Hongkong, Island, Israel, dem Libanon, Russland, Slowenien, Südkorea, Thailand und Ungarn.

Art Galleries und Art Edition Auch diesmal sind wieder die weltweit führenden Galerien in der Ausstellung vertreten, für die sich erneut 99 Prozent der Aussteller vom vergangenen Jahr beworben haben. Die beachtliche Teilnehmerliste wird in diesem Jahr durch zahlreiche neue Galerien bereichert. Als neue Aussteller sind in der Sektion Art Galleries Art:

Concept (Paris), Blondeau (Genf), Bortolami (New York), Isabella Bortolozzi (Berlin),
Cabinet (London), gb agency (Paris), Holland-Hibbert (London), Joanna Kamm
(Berlin), Regina (Moskau), Sfeir-Semler (Beirut), Standard OSLO (Oslo), Vintage
(Budapest) vertreten. Nach kurzer Unterbrechung gehört in diesem Jahr auch Moeller
Fine Art (New York) und Szwajcer (Antwerpen) wieder zu den Teilnehmern des
Sektors Art Galleries. Im Sektor Art Edition findet man in diesem Jahr Three Star
Books (Paris).
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Foto: Thomas Menzel


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Foto: Thomas Menzel


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Foto: Thomas Menzel


Art Unlimited

In diesem Jahr werden im Sektor Art Unlimited insgesamt 62 grossformatige Arbeiten präsentiert. Die Liste der Künstler, die an dieser hochkarätigen Ausstellung zeitgenössischer Kunst teilnehmen, liest sich wie ein Querschnitt der gegenwärtigen internationalen Kunstszene. Viele der ausgestellten Arbeiten wurden eigens für den Sektor Art Unlimited geschaffen.

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Foto: Thomas Menzel

In der 17‘000 Quadratmeter grossen Ausstellungshalle bietet Art Unlimited Künstlern und Galerien eine Plattform für Werke, die über die Möglichkeiten einer herkömmlichen Kunstmessekoje hinausgehen. Es werden Skulpturen, Videoprojektionen, Installationen, Wandbilder, Fotoserien und Performancekunst präsentiert, die übliche Dimensionen sprengen.

Seit dem Beginn dieser Plattform im Jahr 2000 haben viele der weltweit führenden zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler im Sektor Art Unlimited ausgestellt. Die Konzeption der diesjährigen, von der UBS grosszügig unterstützten Schau – die auf Vorschlägen der Galeristen beruht – wurde erneut vom erfahrenen Genfer Kurator Simon Lamunière entwickelt.

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Arbeit von Anish Kapoor / Foto: Thomas Menzel

Dieses Jahr treffen Werke legendärer Künstler – wie Carl Andre, John Baldessari, Daniel Buren, Hans-Peter Feldmann, Dan Flavin, Mona Hatoum, Anish Kapoor, Robert Rauschenberg, Thomas Schütte, Rirkrit Tiravanija und Cerith Wyn Evans – auf die Arbeiten von aufstrebenden Künstlern der jüngeren Generation wie Jennifer Allora und Guillermo Calzadilla, Gardar Eide Einarsson, Jacob Kassay, Robert Kusmirowski, Mark Leckey und Sarah Morris.



Installation «Hanging Piece» / 1993 Kendell Geers / Film: JasFee

Die Ausstellung begleitet ein separater Katalog in limitierter Auflage (Kaufpreis CHF 40) mit erläuternden Texten zu jeder der in Halle 1 ausgestellten Arbeiten. Neben der Art Unlimited präsentiert der Bereich Art Statements (s. frühere Pressemitteilung) auch 27 Einzelausstellungen junger Künstler. Zudem werden in Halle 1 die Bereiche Artists Books, Artists Records, der Stampa Bookshop sowie das Auditorium für die Art Basel Conversations und den Art Salon zu finden sein.

Das Art Basel Committee hat Arbeiten folgender Künstlerinnen und Künstler ausgewählt:

Jennifer Allora und Guillermo Calzadilla, Galerie Chantal Crousel, Paris
Christian Andersson, Galerie Nordenhake, Berlin; von Bartha, Basel;
Cristina Guerra Contemporary Art, Lisboa
Carl Andre, Alfonso Artiaco, Napoli
Michel Auder, Aurel Scheibler/ScheiblerMitte, Berlin
John Baldessari, Mai 36 Galerie, Zürich; Marian Goodman Gallery, New York
Lewis Baltz, Galerie Thomas Zander, Köln
Mohamed Bourouissa, kamel mennour, Paris
Matthew Buckingham, Murray Guy, New York; Konrad Fischer Galerie, Düsseldorf
Daniel Buren, Galleria Continua, San Gimignano
Stefan Burger, Freymond-Guth Fine Arts Ltd., Zürich; Laura Bartlett Gallery, London
Waltercio Caldas, Galería Elvira González, Madrid
Ernst Caramelle, Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien; Mai 36 Galerie, Zürich; Galerie Nelson-Freeman, Paris
Etienne Chambaud, Sies + Höke, Düsseldorf
Minerva Cuevas, kurimanzutto, México D.F.
Jonas Dahlberg, Galerie Nordenhake, Berlin
Gardar Eide Einarsson, Team Gallery, New York; Nils Staerk, Copenhagen
Hans-Peter Feldmann, 303 Gallery, New York
Dan Flavin, Paula Cooper Gallery, New York
Kendell Geers, Goodman Gallery, Johannesburg; Stephen Friedman Gallery, London;
Rodolphe Janssen, Bruxelles; Galleria Continua, San Gimignano
Mona Hatoum, Galleria Continua, San Gimignano; White Cube, London
David Hominal, kamel mennour, Paris
Alain Huck, Skopia P.-H. Jaccaud, Genève
Daniel Robert Hunziker, von Bartha, Basel
Callum Innes und Colm Tóibín, Sean Kelly Gallery, New York;
Frith Street Gallery, London
Inspection Medical Hermeneutics, Regina Gallery, Moscow
Anish Kapoor, Galleria Massimo Minini, Brescia
Jacob Kassay, Xavier Hufkens, Bruxelles; Art: Concept, Paris
Katarzyna Kozyra, ak Branicka foundation, Krakow
Robert Kusmirowski, Johnen Galerie, Berlin
Louise Lawler, Metro Pictures, New York; Sprüth Magers, Berlin; Yvon Lambert, Paris
Mark Leckey, Cabinet Gallery, London
Robert Longo, Galerie Thaddaeus Ropac, Paris
Vera Lutter, Gagosian Gallery, New York
Goshka Macuga, Andrew Kreps Gallery, New York
Masbedo, Noire Contemporary Art, Torino
Mario Merz, Galerie Tschudi, Glarus
Sarah Morris, Friedrich Petzel Gallery, New York
James Nares, Michael Kohn Gallery, Los Angeles
Deimantas Narkevičius, gb agency, Paris; Jan Mot, Bruxelles;
Galerie Barbara Weiss, Berlin
David Nash, Annely Juda Fine Art, London; Galerie Lelong, Paris
Hans Op de Beeck, Galleria Continua, San Gimignano; Galerie Krinzinger, Wien;
Xavier Hufkens, Bruxelles; Marianne Boesky Gallery, New York
Pablo Pijnappel, Galerie Juliètte Jongma, Amsterdam
Robert Rauschenberg, Peter Freeman, New York
Jason Rhoades, David Zwirner, New York; Hauser & Wirth, Zürich
Ulrich Rückriem, Galerie Löhrl, Mönchengladbach
Allen Ruppersberg, Greene Naftali, New York; Galerie Micheline Szwajcer, Antwerpen
Fred Sandback, David Zwirner, New York; Annemarie Verna Galerie, Zürich
Bojan Šarčević, Stuart Shave / Modern Art, London
Thomas Schütte, Tucci Russo Studio per l'Arte Contemporanea, Torre Pellice (Torino)
Sudarshan Shetty, GallerySKE, Bangalore; Galerie Daniel Templon, Paris;
Galerie Krinzinger, Wien; Tilton Gallery, New York
Lucy Skaer, Murray Guy, New York
Rirkrit Tiravanija, Gavin Brown's enterprise, New York
Lun Tuchnowski, Annely Juda Fine Art, London
James Turrell, Almine Rech Gallery, Paris
Erik van Lieshout, Galerie Krinzinger, Wien; Galerie Guido W. Baudach, Berlin
Mark Wallinger, Anthony Reynolds Gallery, London; Donald Young Gallery, Chicago;
carlier gebauer, Berlin; Galerie Krinzinger, Wien
Nari Ward, Lehmann Maupin, New York; Galleria Continua, San Gimignano
Hannah Wilke, Alison Jacques Gallery, London
Cathy Wilkes, The Modern Institute/Toby Webster Ltd., Glasgow
Cerith Wyn Evans, White Cube, London


Art Feature

Der Art Feature Sektor der Art 42 Basel konzentriert sich auf die kuratorischen Aspekte der Galeriearbeit. Er befindet sich neben dem Sektor Art Galleries auf beiden Etagen der Halle 2 und präsentiert 20 von Galerien kuratierte Projekte. Aus über 200 Bewerbungen haben das Art Basel Committee und die Experten dieses Sektors Galerien aus 12 Ländern und 3 Kontinenten ausgewählt. Die Projekte versprechen anregende und unerwartete Auseinandersetzungen und Gegenüberstellungen sowie Einzelpräsentationen und zeigen Werke, die die jeweils ganz unterschiedliche kulturelle Herkunft, Generation und die verschiedenen künstlerischen Ansätze der Künstlerinnen und Künstler repräsentieren.

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Vilma Gold | London | Foto: Art Basel 

Die folgenden Galerien wurden vom Art Basel Committee ausgewählt:

Galerie Guido W. Baudach | Berlin: Thomas Zipp, Jürgen Klauke
Bo Bjerggaard | Kopenhagen: Poul Gernes, Per Kirkeby
Gallery Chemould Prescott Road | Mumbai: Nalini Malani, Nilima Sheikh
Freymond-Guth & Co. Fine Arts | Zürich: Sylvia Sleigh
G.A.M. Galleria d'Arte Maggiore | Bologna: Giorgio Morandi
Alison Jacques Gallery | London: Lygia Clark
Galerie Michael Janssen | Berlin: Gianfranco Baruchello
Tanya Leighton Gallery | Berlin: John Smith
Frank Lloyd Gallery | Santa Monica: Craig Kauffman
Nanzuka Underground | Tokyo: Keiichi Tanaami
Noire Contemporary Art | Torino: Alighiero Boetti
Galleri Opdahl | Stavanger: Jimmie Durham
ProjecteSD | Barcelona: Jochen Lempert
Raster | Warszawa: KwieKulik
Reena Spaulings Fine Art | New York: Klara Lidén
Galleria S.A.L.E.S. | Rom: Stefano Arienti, Alighiero Boetti
Suzy Shammah | Milano: Rémy Zaugg, Florian Slotawa
Tilton Gallery | New York: David Hammons, Noah Purifoy, Betye Saar, John
Outterbridge, Mel Edwards, Timothy Washington, Senga Nengudi
100 Tonson Gallery | Bangkok: Rirkrit Tiravanija
Wilkinson Gallery | London: Laurie Simmons; Jimmy De Sana

Art Statements

Der Art Statements Sektor der Art 42 Basel umfasst 27 Einzelausstellungen junger Künstlerinnen und Künstler. Die Teilnehmer, die vom Art Basel Committee von mehr als 300 Bewerbungen ermittelt wurden, kommen aus 14 verschiedenen Ländern. Art Statements fördert bereits seit über 10 Jahren junge Künstlerinnen und Künstler und bietet ihnen eine ganz besondere Plattform, die sie die Beachtung eines internationalen Publikums von Kuratoren, Sammlern und Kunstkritikern finden lässt.

In der Vergangenheit wurden viele dieser Künstler, als Folge ihrer Entdeckung bei den Art Statements, mit einer Einladung zu wichtigen Ausstellungen ausgezeichnet. Alle gezeigten Projekte entstehen eigens für die Art 42 Basel. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler kommen aus Brasilien, China, Deutschland, Grossbritannien, Indien, Irland, Japan, den Niederlanden, Polen, Portugal, Schweden, Südafrika, der Türkei und den USA.

Seit 1999 vergibt die Baloise Group ihren jährlichen Baloise Kunst-Preis an zwei herausragende Statements-Projekte; letztes Jahr ging der Preis in Höhe von CHF 30'000 an Simon Fujiwara und Claire Hooper. Die diesjährige Jury setzt sich zusammen aus Daniel Birnbaum, Direktor, Moderna Museet, Stockholm; Thomas Olbricht, Olbricht Collection, Berlin; Karola Kraus, Direktorin, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien; Petra Roettig, Direktorin der Galerie der Gegenwart, Hamburger Kunsthalle und Martin Schwander, Vorsitzender der Jury.

Das Unternehmen kauft zudem Werke der prämierten Künstlerinnen und Künstler an und stiftet sie bedeutenden europäischen Institutionen. Die begünstigten Institutionen sind in diesem Jahr die Hamburger Kunsthalle und das MUMOK Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig in Wien. Jedes Jahr laden Kuratoren Art Statements-Künstler zur Teilnahme an ihren Ausstellungen ein, es werden Werke für bedeutende Sammlungen angekauft und Ausstellungen können in bekannten Museen und Galerien platziert werden. Zu den Künstlerinnen und Künstlern, die vor ihrem internationalen Erfolg bereits einen Auftritt bei den Art Statements hatten, gehören Ghada Amer, Kader Attia, Vanessa Beecroft, Pierre Huyghe, William Kentridge, Ernesto Neto, João Onofre, Jorge Pardo, Manfred Pernice, Elizabeth Peyton, Ugo Rondinone, Hans Schabus, Gregor Schneider, Kara Walker und Gary Webb.

Die folgenden Künstlerinnen und Künstler wurden für die diesjährige Ausgabe der Art Statements ausgewählt:

A Gentil Carioca | Rio de Janeiro: Paulo Nenflidio
Miguel Abreu Gallery | New York: Jimmy Raskin
Laura Bartlett Gallery | London: Lydia Gifford
Ellen de Bruijne Projects | Amsterdam: Pauline Boudry, Renate Lorenz
Galeria Pedro Cera | Lissabon: Adam Pendleton
Chert | Berlin: Petrit Halilaj
Elastic Gallery | Malmö: Runo Lagomarsino
Galerie Karin Guenther | Hamburg: Alexander Heim
Harris Lieberman | New York: Alexandre Singh
Hollybush Gardens | London: Andrea Büttner
Galerie Juliètte Jongma | Amsterdam: Lisa Oppenheim
David Kordansky Gallery | Los Angeles: Kathryn Andrews
Long March Space | Peking: Xiaohu Zhou
Maccarone | New York: Alex Hubbard
Kate MacGarry | London: Ben Rivers
mother's tankstation | Dublin: Uri Aran
Murray Guy | New York: Alejandro Cesarco
Osage Gallery | Hong Kong: Kit Lee
Overduin and Kite | Los Angeles: Kaari Upson
PSM | Berlin: Daniel Jackson
Rodeo | Istanbul: Emre Hüner
Gallery Side 2 | Tokyo: Yuko Murata
GallerySKE | Bangalore: Abhishek Hazra
Michael Stevenson | Kapstadt: Zanele Muholi
Sutton Lane | London: Clément Rodzielski
Jonathan Viner Gallery | London: Emily Wardill
Zak Branicka foundation | Krakau: Agnieszka Polska

Art Parcours

Im Rahmen des Sektors Art Parcours wird die Art Basel abermals zeitgenössische künstlerische Arbeiten an unterschiedlichen Orten in Basel präsentieren. Nach der Einführung im letzten Jahr am Münsterhügel, bespielt Art Parcours in diesem Jahr verschiedene Schauplätze im St. Alban Tal am Rhein.
Von Mittwoch, 15. Juni bis Sonntag, 19. Juni 2011 werden ortsspezifische Arbeiten und Performances von international renommierten Künstlerinnen und Künstlern – Ai Weiwei, Janet Cardiff und George Bures Miller, Anne Chu, Federico Herrero, Chris Johanson, Joan Jonas, Kris Martin, Ugo Rondinone, Yinka Shonibare, MBE und Gabriel Sierra – einige Orte in Basel verwandeln.
Diese Zusammenstellung hochkarätiger Arbeiten, die von Jens Hoffmann, Direktor des CCA Wattis Institute, San Francisco, kuratiert wurde, befasst sich mit dem heutigen Basel und der Geschichte der Stadt und flechtet künstlerische Interventionen in den Stadtraum ein. Zu den Veranstaltungsorten im Basler St. Alban Tal zählen die Christoph Merian Stiftung, der Raum 33, das Haus Zum Hohen Dolder, die St. Alban Kirche, das Brunnwerk St. Alban, das Rheinufer, ein Frachtschiff auf dem Rhein, sowie verschiedene öffentliche Orte.

Art Parcours ist von Mittwoch 15. bis Samstag 18. Juni von 14 bis 22 Uhr und am Sonntag 19. Juni von 14 bis 19 Uhr öffentlich zugänglich. Am Donnerstag, dem 16. Juni findet am Rheinufer erstmalig die 'Art Parcours Night' mit verschiedenen Performances und Konzerten, sowie Essen und Getränken statt. Die Musik Performance von Chris Johanson und seiner Band 'Sun Foot' (Ron Burns, Brian Mumford) bringt West Coast-feeling an den Rhein und beginnt um 21 Uhr auf einem Frachtschiff in einer von ihm gestalteten Installation. Das Konzert wird begleitet von einer Projektion von Johanna Jackson und einem Auftritt von DJ Christopher Garrett.
Weitere Performances wie die Tanzperformance 'bodies in urban spaces' von Willi Dorner in Kooperation mit der Kaserne Basel und eine spezielle Veranstaltung mit Bands und DJs in Verbindung mit der Henrik Olesen Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst runden den Sommerabend im St. Alban Tal ab.


Art Film

Das Art Film Programm bietet auch an der Art 42 Basel wieder eine abwechslungsreiche Auswahl an Filmen von Künstlern und über Künstler. Das Abendprogramm findet von Dienstag bis Sonntag im Stadtkino Basel statt und wird kuratiert von Filmwissenschaftler Marc Glöde (Berlin). Gezeigt werden Filme von Künstlern wie Jennifer Bornstein, Anna Gaskell, Anthony McCall, Nathalie Djurberg, Agnieszka Polska, Huang Ran, Lawrence Weiner und Sam Samore. Am Mittwochabend präsentiert der Zürcher Filmkenner This Brunner die Schweizer Premiere von Werner Herzogs 3D-Dokumentation ‚The Cave of Forgotten Dreams‘ (2010). Einen weiteren Höhepunkt bietet am Freitag die Schweizer Premiere von Lawrence Weiners Film ‚Dirty Eyes‘ (2010) mit anschliessendem Gespräch mit dem Regisseur.

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Art Film | Landscapes of/for Theatricality | Huang Ran | Foto: Art Basel

Art Film | Programm-Details

The Cave of Forgotten Dreams | 2010 | von Werner Herzog | 3D-Projektion |
Schweizer Premiere, Laufzeit 95'

Seit ihrer Entdeckung im Jahr 1994 wurde der Zugang zur Chauvet-Höhle stark eingeschränkt: aus Angst, die unbezahlbaren Malereien könnten zu stark exponiert werden und nur schon durch den Kontakt mit menschlichem Atem einen Schaden davon tragen. Nur wenige Forscher haben die Kunstwerke je persönlich zu Gesicht bekommen. Der legendäre Regisseur Werner Herzog erhält die exklusive Erlaubnis, im Innern der Chauvet-Höhle im Süden Frankreichs zu filmen und die ältesten bekannten Bildzeugnisse der Menschheit auf Zellulose zu bannen. Mit dem Einsatz modernster 3D-Technologie nimmt er uns mit auf eine Reise 30‘000 Jahre zurück in die Vergangenheit.

Kuratiert von This Brunner

Nach der Vorstellung vom 15. Juni findet ein Gespräch mit Harald Floss, Professor und Autor, und Filmhistorikerin Marcy Goldberg statt.
Nach der Vorstellung vom 18. Juni findet ein Gespräch mit Jürgen Wertheimer, Professor und Autor, und Filmhistorikerin Marcy Goldberg statt.

Landscapes of/for Theatricality | Kuratiert von Marc Glöde, Laufzeit 59'

Das Programm bewegt sich um die Themen „Theater in der Landschaft“ und „Theater der Landschaft“. Abwechselnd werden Filme gezeigt, in denen Landschaften schlicht als Kulisse für Performances dienen, und solche, in denen Landschaften selbst die Hauptrolle übernehmen. Dabei werden Fragen über die Beziehung zwischen Körper, Bild und Raum aufgeworfen.

Anna Gaskell | SOSW Ballet, 2011, 27'04 | Galerie Gisela Capitain
Chen Quilin | Garden, 2011, 14'36 | Long March Space
Huang Ran | Blithe Tragedy, 2010, 14'52 | Long March Space
Elina Brotherus | Bright, bright day, 2010, 2'19 | gb agency
Jennifer Bornstein | Frauenkörperbewegungsbilder, 2011, 5'15 | greengrassi
Anthony McCall | Landscape for Fire, 1972, 7'05 | Galerie Thomas Zander, Sprüth Magers
Anthony McCall | Landscape for White Squares, 1972, 1'45 | Galerie Thomas Zander
Anthony McCall | Earthwork, 1972, 1'45 | Galerie Thomas Zander

Nach der Vorstellung vom Dienstag, 14. Juni findet ein Gespräch mit Huang Ran statt.
Nach der Vorstellung vom Donnerstag, 16. Juni findet ein Gespräch mit Anna Gaskell statt.

Animated Worlds | Kuratiert von Marc Glöde, Laufzeit 35'

Dieses Programm vereint einige der interessantesten aktuellen und vergangenen Trends des Animationsfilms. Ein Querschnitt von Knetanimationen bis hin zu den neuesten Entwicklungen im Bereich CAD veranschaulicht die ausgeprägte Vielfalt und die ästhetischen Möglichkeiten dieses Mediums.

Keiichi Tanaami | Good-Bye Marilyn, 1971, 4'25 | Nanzuka Underground
Per Dybvig | Hunter Hare Dog, 2009-2010, 6'51 | Christine König Galerie
Magnus Wallin | Elements, 2011, 5' | Galerie Nordenhake, Elastic Gallery
Agnieszka Polska | The Forgetting of Proper Names, 2009, 3'45 | ak Branicka foundation
Józef Robakowski | The Dynamic Rectangle, 1971, 3' | ak Branicka foundation
Józef Robakowski | Attention: Light!, 2004, 5' | ak Branicka foundation
Nathalie Djurberg | Untitled, 2010, 6' 05, Music by Hans Berg | Gió Marconi Gallery
Dirty Eyes | 2010 | von Lawrence Weiner | Schweizer Premiere | Konrad Fischer

Galerie, Mai 36 Galerie, Laufzeit 49' Lawrence Weiners neuester Film „Dirty Eyes“ erforscht Kino per se. Zusammen mit den für seine Arbeit typischen konzeptuellen Textstücken verwandeln sich Kinobilder in Fragen über verschiedene Formen von Betrachten und Sehen.
Kuratiert von Marc Glöde

Nach beiden Vorstellungen findet jeweils ein Gespräch mit Lawrence Weiner und Art-Film-Kurator Marc Glöde statt.

Hallucinations/Paradise | 2010 | von Sam Samore | Europa-Premiere | Galerie

Gisela Capitain, Galerie Rodolphe Janssen, Laufzeit 70'
In seinem neuesten Film erzählt der amerikanische Künstler Sam Samore die Geschichte von drei Paaren, die aus anderen Städten nach Schanghai gezogen sind. Die nicht linear erzählte Geschichte schwankt zwischen Realität und Fiktion und erinnert den Zuschauer an Märchenfragmente oder Traumsequenzen. Samore beschreibt „Hallucinations/Paradise“ als „eine Fabel über das alltägliche Leben, Wahnsinn, Liebe und Schanghai“.
Kuratiert von Marc Glöde
Nach der Vorstellung vom Samstag, 18. Juni findet ein Gespräch mit Sam Samore und Art-Film-Kurator Marc Glöde statt.